THAILAND – GOLF IST ERST DER ANFANG
Thailand gehört zu den Destinationen, bei denen eine Golfreise ziemlich schnell mehr wird als eine Abfolge guter Plätze. Dafür sind die Regionen zu unterschiedlich – und neben dem Fairway gibt es schlicht zu viel zu sehen, zu essen und zu erleben. Genau das macht Thailand interessant.
Bangkok bringt Grossstadt, Kultur und eine überraschend grosse Auswahl an Golfplätzen zusammen. Rund um Pattaya ist die Dichte an unterschiedlichen Courses so gross, dass Golf durchaus ein paar Tage die Hauptrolle spielen darf. Und Hua Hin verbindet einige der bekanntesten Plätze des Landes mit Meer, Resorts und einem deutlich ruhigeren Rhythmus. Und Phuket bringt Golf mit tropischen Stränden, Beach Clubs und Inselfeeling zusammen.
Die Regionen lassen sich einzeln bereisen oder miteinander kombinieren. Welche Route passt, hängt deshalb nicht nur davon ab, wie oft Sie spielen möchten. Sondern auch davon, was Sie nach der Runde gerne machen. Tempel und Chinatown, noch eine Runde Golf oder lieber ein spätes Mittagessen am Meer – Thailand kann alles drei.
REISE AUF EINEN BLICK
REISEZEIT
Besonders angenehm für Golf sind die trockeneren und etwas kühleren Monate von etwa November bis Februar.
REISEDAUER
Ab ca. 12–14 Tagen. Wer mehrere Regionen verbinden oder entspannter reisen möchte, plant besser etwas mehr Zeit ein.
GOLF
Eine grosse Auswahl unterschiedlicher Golfplätze rund um Bangkok, Pattaya, Hua Hin und Phuket. Caddies gehören auf vielen Plätzen selbstverständlich dazu.
ROUTING
Bangkok + Pattaya, Hua Hin oder Phuket. Mit mehr Zeit lassen sich auch mehrere Regionen verbinden.
PASST ZU
Golfern, Paaren und kleinen Gruppen, die neben guten Plätzen auch Kultur, gutes Essen, Meer und Zeit für Ferien möchten.
NOCH MEHR ZEIT?
Thailand lässt sich gut mit Vietnam oder Kambodscha kombinieren.
BANGKOK
ERST ABSCHLAGEN, DANN EINTAUCHEN
Bangkok braucht etwas Zeit – und einen Plan. Zwischen Chao Phraya und Chinatown, Tempeln, Märkten, Rooftop Bars, Garküchen und ausgezeichneten Restaurants könnte man problemlos mehrere Tage verbringen, ohne auch nur einen Golfschläger anzufassen. Die Stadt ist laut, gross, manchmal chaotisch und genau deshalb spannend. Hinter der nächsten Ecke sieht Bangkok meist schon wieder anders aus.
Golf passt erstaunlich gut dazu. Rund um die Metropole liegen einige ausgezeichnete Plätze, vom klassischen Thai Country Club bis zum ungewöhnlich konzipierten Nikanti Golf Club. Die Distanzen sollte man allerdings nicht unterschätzen. Bangkok funktioniert deshalb besser, wenn Golf und Stadtprogramm miteinander geplant werden und man danach nicht noch versucht, drei Sehenswürdigkeiten an entgegengesetzten Enden der Stadt unterzubringen.
Früh abschlagen und danach Bangkok entdecken. Mit dem Boot über den Chao Phraya, Wat Pho und Grand Palace, später Chinatown und irgendwo dazwischen etwas essen, das man zuhause vermutlich nie bestellt hätte. Lieber ein Quartier richtig erleben, als Bangkok auf einer Checkliste abzuhaken. So bleibt genügend Zeit für die Stadt – und für die nächste Tee Time.
STAY & REALX
THE SUKHOTHAI BANGKOK | SATHORN, BANGKOK
Mitten in Bangkok und trotzdem erstaunlich ruhig. The Sukhothai liegt in Sathorn und verbindet zeitlose Thai-Architektur, weitläufige Gärten und viel Grün mit grosszügigen Zimmern und Suiten. Wasserflächen, Innenhöfe und die niedrige Bauweise lassen das Hotel fast vergessen, dass draussen eine Millionenstadt wartet.
Nach einer Golfrunde oder einem langen Tag in Bangkok ist genau das angenehm. Gleichzeitig sind Restaurants, Bars und viele Stadtviertel gut erreichbar. Eine Adresse für alle, die Bangkok erleben möchten, aber nicht rund um die Uhr mitten im Trubel sein müssen.
MUST PLAY | GOLFPLÄTZE REGION BANGKOK
1
THAI COUNTRY CLUB | BANGKOK
Der Thai Country Club gehört zu den etablierten Championship-Plätzen rund um Bangkok. Breite Fairways, Wasserhindernisse, strategisch platzierte Bunker und schnelle Grüns sorgen dafür, dass der Platz auf den ersten Blick grosszügiger wirkt, als er sich tatsächlich spielt.
Der Service und das Clubhaus gehören hier genauso zum Erlebnis wie die Runde selbst. Der Thai Country Club ist deshalb ein sehr guter Einstieg ins Golfen in Thailand – klassisch, gepflegt und anspruchsvoll, ohne unnötig spektakulär sein zu wollen.
2
ALPINE GOLF & SPORTS CLUB | NORDÖSTLICH
Alpine zeigt eine andere Seite des Golfs rund um Bangkok. Der Platz wurde auf ursprünglich flachem Gelände modelliert und spielt sich mit seinen Höhenunterschieden, Bunkern und Wasser deutlich sportlicher und anspruchsvoller, als man es in dieser Region erwarten würde.
Hier darf das lange Spiel funktionieren, gleichzeitig verlangen einige Löcher ziemlich genaue Entscheidungen vom Tee. Wer gerne anspruchsvollere Plätze spielt, sollte Alpine auf die Liste nehmen.
3
NIKANTI GOLF CLUB | NAKHON PATHOM, WESTLICH
Nikanti fällt schon beim Layout aus dem Rahmen. Die 18 Löcher verteilen sich nicht klassisch auf zwei Neuner, sondern auf drei Schleifen mit jeweils sechs Bahnen – jeweils zwei Par 3, zwei Par 4 und zwei Par 5.
Auch rund um die Runde ist Nikanti moderner gedacht als viele traditionelle Clubs. Genau dieser Kontrast ist interessant. Wer in Bangkok mehrere Plätze spielt, bekommt hier neben den klassischen Championship Courses noch einmal ein ganz anderes Golferlebnis.
PATTAYA
EINE RUNDE GEHT NOCH
Pattaya zeigt eine ganz andere Seite einer Thailand-Golfreise. Die Stadt selbst ist lebhaft und nicht jedermanns Sache. Für Golfer liegt das eigentliche Argument ohnehin ausserhalb des Zentrums. Rund um Pattaya befindet sich eine aussergewöhnlich grosse Auswahl an Golfplätzen, die sich in Charakter und Design deutlich unterscheiden. Wer gerne mehrere Runden spielt, hat hier entsprechend viel Auswahl.
Siam Country Club Old Course gehört zu den Klassikern, Chee Chan bringt mit dem Buddha Mountain eine Kulisse dazu, die man nicht auf jedem Golfplatz findet, und mit Laem Chabang wartet bereits die nächste interessante Runde. Gerade diese Dichte macht Pattaya spannend. Man kann mehrere Tage bleiben und trotzdem jeden Morgen einen anderen Platz spielen.
Und nach der Runde? Dafür lohnt sich die Unterkunft bewusst zu wählen. Richtung Jomtien und ausserhalb des lebhaften Zentrums wird Pattaya schnell ruhiger. Resort, Meer, ein später Lunch oder einfach ein Nachmittag am Pool passen dort ziemlich gut zu einem Tag auf dem Golfplatz. Wer Thailand vor allem wegen des Golfs bereist, darf Pattaya deshalb ruhig etwas mehr Zeit geben. Bei vier oder fünf Runden zeigt die Region erst richtig, was sie kann.
STAY & RELAX
INTERCONTINENTAL PATTAYA RESORT | PRATUMNAK, PATTAYA
Das InterContinental liegt auf einer Landzunge in Pratumnak, etwas abseits des lebhafteren Pattaya-Zentrums. Tropische Gärten, mehrere Pools und der Blick über den Golf von Thailand geben dem Resort einen deutlich ruhigeren Charakter, als man bei Pattaya vielleicht zunächst erwartet.
Gerade für eine Golfreise passt diese Lage gut. Tagsüber geht es auf die Plätze rund um Pattaya, danach zurück ans Meer statt mitten ins Nachtleben. Golf am Morgen, Pool oder Strand am Nachmittag und Dinner mit Meerblick am Abend – ein angenehmer Gegenpol zu mehreren intensiven Golftagen.
MUST PLAY | GOLFPLÄTZE REGION PATTAYA
1
SIAM COUNTRY CLUB OLD COURSE | PATTAYA
Der Old Course ist der Klassiker unter den Golfplätzen rund um Pattaya. Der traditionsreiche Parkland Course mit altem Baumbestand, zahlreichen Bunkern und schnellen, stark ondulierten Grüns ist seit Jahren auch Bühne für internationales Damengolf.
Der Platz verlangt weniger spektakuläre Schläge als gute Entscheidungen und ein solides kurzes Spiel. Wer zum ersten Mal für Golf nach Pattaya reist, gehört für uns mindestens einmal hier auf den ersten Abschlag.
2
SIAM COUNTRY CLUB PLANTATION | PATTAYA
Plantation ist die sportlichere Ergänzung zum Old Course. Die Anlage liegt auf ehemaligem Plantagenland, ist deutlich hügeliger und bietet immer wieder weite Ausblicke über die Umgebung bis Richtung Pattaya.
Höhenunterschiede, erhöhte Grüns und zahlreiche Bunker machen die Runde anspruchsvoll. Für gute und ambitionierte Golfer ist Plantation deshalb nicht einfach «noch ein Siam», sondern ein anderer Platz – und genau darum gehört er für uns in die Top 3 der Region.
3
CHEE CHAN GOLF RESORT | NA JOMTIEN
Bei Chee Chan spielt die Landschaft eindeutig mit. Der moderne Championship Course liegt in einer offenen, leicht hügeligen Landschaft mit Blick auf den Khao Chee Chan – den Buddha Mountain mit seinem weithin sichtbaren Buddha-Bild.
Breite Blickachsen, grosse Bunkerlandschaften und viel Platz geben dem Course einen ganz anderen Charakter als dem Old Course. Optisch einer der Plätze, die von einer Thailand-Golfreise besonders lange in Erinnerung bleiben.
HUA HIN
NACH 18 LOCH DARF ES RUHIGER WERDEN
Hua Hin fühlt sich anders an. Die ehemalige königliche Sommerresidenz am Golf von Thailand ist seit Langem ein Ferienort der Thais und verbindet Meer und Stadt mit einem deutlich ruhigeren Rhythmus als Bangkok oder Pattaya. Restaurants, Night Market und Resorts sorgen dafür, dass genügend passiert – aber eben nur, wenn einem danach ist.
Für Golfer kommen mit Black Mountain und Pineapple Valley zwei der bekanntesten Plätze der Region dazu. Wer mehr spielen möchte, ergänzt weitere Runden, etwa auf Springfield oder Palm Hills. Der Unterschied zu Pattaya liegt für uns weniger darin, ob man hier viel Golf spielen kann, sondern wie sich die Tage darum herum anfühlen. Hua Hin eignet sich hervorragend, wenn Golf wichtig ist, aber nicht jede freie Stunde bereits verplant sein soll.
Morgens eine Runde, danach ein spätes Mittagessen, Pool oder Strand, vielleicht eine Massage und später zum Night Market. Oder eben gar nichts mehr. Gerade nach ein paar Tagen Bangkok funktioniert dieser Wechsel besonders gut. Hua Hin würden wir deshalb nicht nur wegen der Golfplätze einplanen, sondern weil hier Golf und Ferien besonders unkompliziert zusammenpassen.
STAY & RELAX
THE BARAI | HUA HIN
The Barai ist weniger klassisches Beach Resort als Rückzugsort für Wellness und Erholung. Direkt am Strand von Hua Hin gelegen und erst im Sommer 2026 eröffnet, verbindet das mehrfach ausgezeichnete Spa grosszügige Architektur, viel Privatsphäre und ein umfassendes Wellnesskonzept. Die Barai Suites bieten besonders viel Raum und einen eigenen Butler-Service.
Morgens eine Runde auf Black Mountain oder Pineapple Valley, danach muss eigentlich nicht mehr viel passieren. Spa, Meer und Ruhe übernehmen den Rest des Tages. Eine besondere Adresse für alle, die Golf bewusst mit Wellness und Erholung verbinden möchten.
MUST PLAY | GOLFPLÄTZE REGION HUA HIN
1
BLACK MOUNTAIN GOLF CLUB | WESTLICH
Black Mountain liegt in den Hügeln westlich von Hua Hin und gehört zu den bekanntesten Golfanlagen Thailands. Die Landschaft mit dunklen Felsformationen im Hintergrund gibt dem Platz seinen Namen und sorgt gleichzeitig für eine Kulisse, die sich deutlich von den Küstenplätzen unterscheidet.
Breite Fairways täuschen teilweise über die Schwierigkeiten hinweg: Wasser, Bunker, Höhenunterschiede und schnelle Grüns verlangen eine gute Platzstrategie. Mit 27 Löchern bietet Black Mountain zudem genügend Abwechslung für mehr als eine Runde. Der Platz, der bei einer Golfreise nach Hua Hin gesetzt ist.
2
PINEAPPLE VALLEY GOLF CLUB HUA HIN | SÜDLICH
Der ehemalige Banyan Golf Club trägt heute den Namen Pineapple Valley – die Landschaft ist geblieben. Der Course zieht sich durch hügeliges Gelände mit tropischer Vegetation und offenen Blicken über die Region, an klaren Tagen bis Richtung Golf von Thailand.
Der Platz wirkt natürlicher und etwas weniger inszeniert als manche moderne Golfanlage. Unterschiedliche Höhenlagen, strategische Bunker und abwechslungsreiche Grüns sorgen dafür, dass nicht nur die Aussicht hängen bleibt. Zusammen mit Black Mountain bildet Pineapple Valley für uns das stärkste Golf-Duo rund um Hua Hin.
3
SPRINGFIELD ROYAL COUNTRY CLUB | NÖRDLICH
Springfield bringt nochmals einen anderen Charakter in die Auswahl. Der von Jack Nicklaus entworfene ursprüngliche 18-Loch-Course trägt typische Designmerkmale: strategische Bunker, Wasser und Schläge, bei denen der bessere Winkel häufig wichtiger ist als maximale Länge.
Die Anlage lässt sich sehr gut als dritte Runde ergänzen, weil sie sich sowohl optisch als auch spielerisch von Black Mountain und Pineapple Valley unterscheidet. Wer in Hua Hin vier oder fünf Golftage plant, hat damit bereits drei ziemlich verschiedene Plätze im Programm.
PHUKET
GOLF AM MORGEN, ANDAMANENSEE DANACH
Phuket bringt nochmals eine andere Seite in eine Thailand-Golfreise. Die Insel ist weniger klassische Golfdestination als Pattaya und hat nicht die Ruhe von Hua Hin – dafür gibt es tropische Strände, Buchten, Restaurants, Beach Clubs und die Andamanensee gleich dazu. Wer Golf nicht zum einzigen Programmpunkt machen möchte, ist hier ziemlich richtig.
Auch landschaftlich unterscheiden sich die Plätze deutlich von den anderen Regionen. Ehemalige Zinnminen, rote Felsen, dichter Dschungel und starke Höhenunterschiede prägen einige der besten Courses der Insel. Die Auswahl ist kleiner als rund um Pattaya, dafür liegen mit Red Mountain und Blue Canyon zwei Plätze auf Phuket, die auch spielerisch und landschaftlich herausstechen.
Und nach der Runde? Genau deshalb lohnt es sich Phuket einzuplanen. Zurück ans Meer, ein spätes Mittagessen, Beach Club oder Bootsausflug – und am nächsten Tag muss nicht zwingend schon wieder eine Tee Time warten. Phuket passt für uns besonders gut, wenn Golf Teil der Badeferien sein soll und nicht umgekehrt.
STAY & RELAX
BANYAN TREE PHUKET | LAGUNA PHUKET, BANG TAO BAY
Das Banyan Tree liegt in der weitläufigen Laguna Phuket an der Bang Tao Bay und setzt auf private Villen statt eines klassischen Hotelblocks. Eigener Pool, tropische Gärten und viel Privatsphäre sorgen dafür, dass sich das Resort trotz seiner umfangreichen Infrastruktur angenehm zurückgezogen anfühlt.
Für Golfer kommt ein ziemlich praktischer Vorteil dazu: Laguna Golf Phuket liegt praktisch vor der Tür, weitere Plätze lassen sich gut erreichen. Danach warten Strand, Spa und die eigene Pool Villa. Golf spielen, wenn einem danach ist – und ansonsten sehr gute Badeferien machen.
MUST PLAY | GOLFPLÄTZE REGION PHUKET
1
RED MOUNTAIN GOLF CLUB | KATHU, ZENTRAL-PHUKET
Red Mountain ist der spektakulärste Golfplatz Phukets. Der Course wurde in das Gelände einer ehemaligen Zinnmine gebaut und führt durch rote Felsformationen, dichten Dschungel und starke Höhenunterschiede. Gerade diese Landschaft macht die Runde so anders als auf vielen klassischen Resortplätzen.
Spielerisch sorgen erhöhte Abschläge, Wasser, Bunker und teilweise enge Spielbahnen dafür, dass nicht nur die Aussicht beschäftigt. Besonders bekannt ist das Par 3 der 17 mit seinem starken Gefälle vom Abschlag zum Grün. Der Platz, der auf einer ersten Golfreise nach Phuket gesetzt ist.
2
BLUE CANYON COUNTRY CLUB – CANYON COURSE | NORD-PHUKET
Der Canyon Course gehört zu den traditionsreichsten Championship-Plätzen der Insel. Internationale Turniere haben ihn schon früh bekannt gemacht; 1998 gewann Tiger Woods hier den Johnnie Walker Classic. Der Platz nutzt das Gelände einer ehemaligen Zinnmine mit Wasser, Schluchten und natürlichen Geländekanten.
Im Vergleich zu Red Mountain wirkt Blue Canyon klassischer, verlangt aber ebenso gute Entscheidungen vom Tee. Genau dieser Unterschied macht ihn für uns zur zweiten Must-Play-Runde auf Phuket.
3
LOCH PALM GOLF CLUB | KATHU, ZENTRAL-PHUKET
Loch Palm liegt in einem grünen Tal rund um den Crystal Lake und bringt nochmals einen anderen Charakter in die Auswahl. Die ersten Löcher werden stärker vom Wasser geprägt, später zieht sich der Course durch hügeligeres, tropisches Gelände.
Die Runde ist weniger dramatisch als Red Mountain und damit eine gute Ergänzung für einen dritten Golftag. Drei Plätze, drei unterschiedliche Landschaften – mehr braucht es für uns auf Phuket nicht zwingend.
BANGKOK, PATTAYA, HUA HIN ODER PHUKET?
Bangkok, Pattaya, Hua Hin und Phuket eignen sich alle für eine Golfreise in Thailand, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Bangkok verbindet Golf mit Kultur und Grossstadt, Pattaya bietet die grösste Auswahl an Golfplätzen, Hua Hin kombiniert Golf mit einem ruhigeren Ferienrhythmus und Phuket steht für Golf, tropische Strände und mehr Inselfeeling.
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Bangkok ist die beste Wahl, wenn Golf und Kultur gleichermassen Teil der Reise sein sollen. Rund um die Metropole liegen ausgezeichnete Golfplätze, während danach Tempel, Chinatown, der Chao Phraya, Rooftop Bars und eine ziemlich spannende Food-Szene warten.
Bangkok ist für uns deshalb weit mehr als Ankunft und Weiterreise. Wer Golf mit Stadt und Kultur verbinden möchte, sollte fünf bis sieben Nächte einplanen und Golfrunden und Besichtigungen sinnvoll aufeinander abstimmen.
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Rund um Pattaya ist die Auswahl an hochwertigen Golfplätzen besonders gross. Siam Country Club Old Course, Siam Country Club Plantation und Chee Chan gehören zu unseren Favoriten, dazu kommen weitere gute Plätze für zusätzliche Runden.
Wer vier oder fünf Mal spielen möchte, kann hier jeden Golftag anders gestalten. Und Pattaya bedeutet nicht automatisch, mitten im lebhaften Zentrum zu wohnen. Richtung Na Jomtien wird es deutlich ruhiger – mit kleineren Resorts am Meer und den Golfplätzen trotzdem gut erreichbar.
Für eine Golfreise mit möglichst vielen unterschiedlichen Runden würden wir für Pattaya etwa fünf bis sieben Nächte einplanen.
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Hua Hin eignet sich besonders gut, wenn gute Golfplätze und entspannte Ferientage zusammengehören sollen. Mit Black Mountain, Pineapple Valley und Springfield liegen mehrere sehr gute Golfplätze rund um die Stadt. Nach der Runde darf der Tag aber auch einfach am Pool oder am Meer weitergehen.
Hua Hin ist ruhiger als Bangkok und Pattaya. Restaurants, Night Market, Strand und Hotels liegen nah genug beieinander, dass nicht jeder Abend geplant werden muss.
Gerade als entspannter Teil oder Abschluss einer Thailandreise gefällt uns Hua Hin besonders gut. Fünf bis sieben Nächte geben genügend Zeit für mehrere Golfrunden und ein paar Tage ohne Tee Time.
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Wenn Golf wichtig ist und die Badeferien dazugehören sollen, würden wir Hua Hin wählen. Mit Black Mountain, Pineapple Valley und Springfield bietet die Region mehrere sehr gute Golfplätze und genügend Abwechslung für mehrere Runden. Meer, Pool, Restaurants und Night Market sorgen danach für Feriengefühl.
Wenn dagegen Badeferien im Mittelpunkt stehen und Golf dazugehören soll, passt Phuket besser. Tropische Strände, Buchten, Beach Clubs und die Andamanensee spielen hier die Hauptrolle. Zwei oder drei ausgewählte Golfrunden lassen sich sehr gut dazwischen einbauen.
Kurz gesagt: Golf mit Baden – Hua Hin. Baden mit Golf – Phuket.
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Das hängt davon ab, wie stark Golf im Mittelpunkt der Reise stehen soll. Pattaya bietet die grössere Auswahl an Golfplätzen und eignet sich besonders für Golfer, die möglichst viele unterschiedliche Runden spielen möchten.
Hua Hin verbindet Golf stärker mit Feriengefühl. Die Auswahl ist kleiner, dafür gehören mit Black Mountain und Pineapple Valley zwei der bekanntesten Plätze der Region zum Angebot. Nach der Runde warten Meer, Restaurants und ein ruhigerer Rhythmus.
Die bessere Frage lautet für uns deshalb nicht nur, wo Golf besser ist, sondern: Wie soll der Tag nach der Runde aussehen?
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Ja – aber nicht jede Thailandreise muss alle vier Regionen enthalten. Bangkok lässt sich sehr gut mit Pattaya oder Hua Hin verbinden. Phuket kann als Bade- und Golfregion ergänzt werden, wenn genügend Reisezeit vorhanden ist.
Für die meisten Reisen würden wir Bangkok mit einer oder zwei weiteren Regionen kombinieren. Wer länger unterwegs ist und viel Golf spielen möchte, kann mehr einplanen.
Alle vier Regionen nur deshalb abzuhaken, um überall gewesen zu sein, würden wir nicht empfehlen. Auch Transfers brauchen Zeit – und nicht jeder Ferientag braucht eine Tee Time.
Lieber eine Runde weniger und dafür einmal länger sitzen bleiben.
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Für Bangkok und eine weitere Golfregion würden wir mindestens 12 bis 14 Tage einplanen. Wer drei Regionen miteinander verbinden möchte, reist entspannter mit etwa zwei bis drei Wochen.
Wie lange tatsächlich sinnvoll ist, hängt von der Anzahl gewünschter Golfrunden und davon ab, wie viel Zeit für Kultur, Meer und freie Tage bleiben soll.
Bei einer längeren Reise muss übrigens nicht automatisch noch eine weitere Region dazukommen. Manchmal sind ein paar zusätzliche Nächte am selben Ort die bessere Entscheidung.
GUT ZU WISSEN
IN THAILAND GEHÖRT DER CADDIE DAZU
Wer zum ersten Mal in Thailand spielt, merkt spätestens am ersten Tee: Golf funktioniert hier ein bisschen anders.
Caddies gehören auf vielen Plätzen selbstverständlich dazu und sind teilweise obligatorisch. Sie kennen den Platz, die Linien und die Grüns – und manchmal auch ziemlich genau, welchen Schläger man jetzt besser nicht aus dem Bag ziehen sollte.
Unser Rat: zuhören, geniessen und Trinkgeld nicht vergessen. Nach ein paar Runden möchte man seinen Caddie meistens ohnehin nicht mehr missen.
NOCH NICHT GENUG?
WENN ZWEI WOCHEN PLÖTZLICH DREI WERDEN
Thailand ist bereits eine vollständige Reise. Wer mehr Zeit mitbringt, kann aber ziemlich gut weiterreisen.
VIETNAM
Vietnam verbindet Golf, Kultur und ausgezeichnetes Essen. Die Destination finden wir faszinierend – von den Städten im Norden und Süden bis zur typischen Golfregion rund um Danang. Wer Thailand um eine zweite Destination ergänzen möchte, bekommt hier nochmals eine ganz andere Seite Südostasiens. Und genügend Gründe, ein paar Tage länger zu bleiben.
KAMBODSCHA
Ein paar zusätzliche Tage in Kambodscha? Siem Reap und die Tempelanlagen von Angkor sind für uns bereits Grund genug für eine Verlängerung. Wer möchte, kann auch hier eine Golfrunde einbauen. Wir würden Kambodscha aber nicht künstlich zur nächsten Golfstation machen. Nach mehreren Runden in Thailand darf die Kultur ruhig einmal die Hauptrolle spielen.
WELCHE THAILANDREISE PASST ZU IHNEN?
Bangkok und Hua Hin? Möglichst viele Golfrunden rund um Pattaya? Golf und Strand auf Phuket? Oder gar drei oder mehr Regionen, weil diesmal etwas mehr Zeit vorhanden ist?
Genau da beginnt für uns die Reiseplanung. Wir kombinieren die Regionen, Golfplätze, Hotels und Erlebnisse so, dass die Reise zu Ihnen passt – und unterwegs auch genügend Zeit für alles bleibt, was nicht im Reiseplan steht.

